Der Schnee ist weg und die Luft ist raus


Anfang der Woche sind die letzten Schneereste dem Regen erlegen. Nachdem ich mir in den kalten Tagen ein wenig Wärme gewünscht hätte, kam ich am Montag, bei strömendem Regen, ins Grübeln ob die Eiszeit nicht doch angenehmer war. Egal, die Regenkleidung hat immer noch funktioniert. Jacke, Regenhose und Überschuhe und darunter war, als ich in der Arbeit ankam, alles trocken.

Da die Temperaturen am Morgen meist um den Gefrierpunkt lagen, war es im Laufe der Woche stellenweise recht glatt, was zu ein paar brenzligen Situationen führte. Passiert ist aber nichts.

Ein weiteres Highlight war in dieser ersten Februarwoche die Verkehrssituation. Am Mittwoch nach der Arbeit begann der Stau bereits vor der Dieselbrücke (nicht für mich 😊) und ich konnte auf dem Radweg bis zur Senkelbachstraße (ca. 2 km) am stehenden Verkehr vorbeifahren. Schuld war ein Unfall kurz vor der MAN Brücke stadtauswärts. 

der erste Platten des Winters

Am Freitag stand eine Klausurtagung auf dem Gelände der UNI-Augsburg auf dem Programm. Geplant war eine schöne Route über den Hochablass und den Siebentischwald. Doch dazu kam es nicht. Der Himmel war klar, die Temperaturen frostig und die Wege, na wie wohl, glatt. Schon in einer der ersten Kurven rutschte das Load mit dem Hinterrad weg. Gott sei Dank konnte ich es ohne Sturz, aber mit beachtlicher Schräglage, abfangen. Nichts, passiert? Von wegen. Der Pannenschutz an der Lauffläche der Winterreifen ist offenbar nicht für derartige Neigungen ausgelegt. Nach ein paar hundert Metern wurde das Lastenrad hinten irgendwie verdammt weich. Ein leises Zischen verriet den Grund. Auch mit der Pumpe konnte ich nichts mehr ausrichten. Also zu Fuß zurück nach Hause. Jetzt bekam die Bezeichnung Ersatzrad eine neue Bedeutung.

Bereits im Dezember ist mein nicht motorisiertes Rad umgefallen und das vordere Schutzblech gebrochen. Wenn man etwas aber nicht unbedingt benötigt, dann verbummelt man auch die Instandhaltung. So zu mindest in diesem Fall. Nachdem mein Zweitrad also keine Option war, musste ich Carolas Load nehmen um die Fahrt erneut anzutreten. Diesmal aber auf der kürzesten Strecke durch die Stadt. Immerhin waren die zehn Kilometer bis zum Ziel in gut 20 Minuten zurückgelegt und eine Minute vor Beginn war ich zur Stelle.

Durch meine Panne war Carola gezwungen ohne Lastenrad den Wochenendeinkauf nach Hause zu bringen. Die Wertschätzung unserer Loads ist bei ihr dadurch wieder enorm gestiegen und ich hatte nach ihren Schilderungen ein echt schlechtes Gewissen. Vollgepackte Satteltaschen und noch einige Produkte in Stofftaschen am Lenker sind im Vergleich zur Ladefläche der Loads irgendwie unkomfortabel. 

Am Samstag stand als erstes das Flicken des luftleeren Schlauchs auf dem Programm. Ein Loblied auf meinen Rad-Reparaturständer. Mittlerweile habe ich auch schon Routine im Ausbau des Hinterrads mit der Nuvinci-Schaltung. Und offenbar ist das beim Load sehr viel einfacher wie beim Urban Arrow (so zumindest die Auskunft unseres Mechanikers).  In knapp 30 Minuten war das Load wieder flott, so dass ich pünktlich zu einem Termin in der Innenstadt kam. 

 dicht

Um zukünftig meine beide Räder wieder benutzen zu können, stattete ich dem Fahrradhändler meines Vertrauens noch einen Besuch ab um einen Satz neuer Schutzbleche zu bestellen. Die Bestellung wurde wie immer von einem netten Gespräch begleitet.  

und wieder Radpflege

Den restlichen Samstag lud bei schönem Wetter und  milden Temperaturen zu einem umfangreiches Pflgeprogramm der beiden Lastenräder ein. Diesmal auch unter Zuhilfenahme von Wasser und ohne heißen Tee. 

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