Eine Woche Herbstferien – Bergtour

Ausflug auf einen Berg

Zugang von der Firnhaberau

Wer hätte gedacht, dass rund um Allerheiligen so tolle Bedingungen für Aktivitäten im Freien herrschen. Unserer Lebenseinstellung treu bleibend, wurden auch in dieser Ferienwoche keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor genutzt und die Erkundung der nahen Umgebung fortgesetzt. Wir wohnen in unmittelbarer Nachbarschaft der höchsten, künstlichen Erhebung in Augsburg. Die Mülldeponie Nord unmittelbar an der Autobahn A8 gelegen, ist in den letzten Jahren aufwändig, zumindest äußerlich, renaturiert worden. Über dem Hausmüll wurde eine mehr als zwei Meter dicke Schicht aus Lehm, Folie, Kies und Erde aufgebracht, so dass auch Bäume wachsen können. Seit einiger Zeit kann der Berg auch betreten werden. Der Zugang kann sowohl von der augsburger Seite über die Firnhaberau, als auch von Gersthofen aus erfolgen. 

tolle Aussicht aber immer Lärm

Weg zum Gipfel

Nach der Anfahrt mit dem Rad (es sind für uns nur ca. 3 km) entdeckten wir, nachdem die Räder schon etwas weiter weg abgestellt waren, vor Ort einen Fahrradständer. Das erste Stück Weg innerhalb der Anlage führt über einen Holzsteg mit dessen Hilfe den man den Hof der technischen Anlagen und einen Fahrweg überquert. Der weitere Anstieg auf den Berg ist als geschotterter Spazierweg gut gestaltet und auf beiden Seiten eingezäunt, denn die Wege dürfen aus Sicherheitsgründen nicht verlassen werden. Für Gipfelstürmer stehen zwei Varianten mit unterschiedlichen Steigungsgraden zur Auswahl. Nach etwa 15 Minuten hat man den „Gipfel“ über einen Rundweg erreicht. Hier bietet sich ein weiter Ausblick über Augsburg und Gersthofen. Die Aussicht ist toll, einzig der Lärm der nahen Autobahn, der einen während des ganzen Spaziergangs begleitet, hat mich sehr gestört. Der Wunsch nach einem autofreien Sonntag kam uns irgendwie in den Sinn.

 

Blick Richtung Augsburg

Insgesamt war die „Bergtour“ ca. einen Kilometer lang und wir haben sagenhafte 60 Höhenmeter erklommen. Soweit zu den körperlichen Herausforderungen. 

Fazit

Manchmal liegen Ausflugsziele näher  als man denkt und sogar mit zwei Teenagern war das ein toller Familiennachmittag mit Erlebniswert. Ganz ohne Kosten und autofrei zu erreichen. Kleine Sehenswürdigkeiten oder Attraktionen hat sicher jeder vor der Haustüre, man muss sich derer nur bewusst werden und sie besuchen, was dann auch ohne Auto möglich ist.

 

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