Kurze Probefahrt Butchers & Bicycles MK1-e

Heute hatte ich spontan die Möglichkeit mit MK1-e eine Proberunde durch die Innenstadt zu drehen. Gleich vorweg, das Dreirad ist gewöhnungsbedürftig und eine knappe Stunde reicht sicher nicht aus um eine umfangreiche Bewertung vorzunehmen.  Es handelt sich also um einen rein subjektiven, ersten Eindruck.
Meine Fahrt begann am Hauptbahnhof (Radstation). Wenn man das Load gewöhnt ist empfindet man das B&B beim Anfahren zunächst etwas träge. Nachdem in der Halderstraße der Radweg kurz vor dem Königsplatz endet musste ich mich aufgrund der Breite des Rades in die Schlange der Autos einreihen. Die Neigetechnik war für mich, bei Kurvenfahrten, eine neue Erfahrung.

Irgendwie ein lustiges Gefühl.

Augsburgs Radwege bestechen nicht immer durch ausreichende Breite. Auf Höhe des alten Hauptkrankenhauses ist die Überführung vom Radweg auf die Straße genau so breit wie das Dreirad (links die Kante nach unten, rechts der erhöhte Bordstein). Mit etwas Übung sind diese Engstellen sicher leichter zu bewältigen. Die Wanne scheint ein enormer Resonanzkörper zu sein. Beim Fahren auf Kopfsteinpflaster entsteht ein irrer Sound. Im beladenen Zustand ist dies sicher besser. Was mir auch extrem schwer fiel waren enge Kurven. Auch neigt man dazu Kurven etwas zu schnell zu nehmen. Ungeübte haben dann ganz schön zu kämpfen um nicht aus der Spur zu geraten.

MK1-E

 

Fazit

Um das MK1 sicher zu fahren bedarf es einiger Übung. Dies gelingt  nicht in einer Stunde. Einspurige Räder sind im Innenstadtbereich aufgrund von häufigen Engstellen nach meiner Erfahrung im Vorteil. Das Kurvenverhalten ist gewöhnungsbedürftig aber eine lustige Erfahrung. In beladenem Zustand konnte ich das Rad nicht testen.

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