Warum Väter von Teenagern Lastenräder brauchen und Radfahrer im Tanzkurs mehr lernen

Lastenrädern haftet oftmals das Image an, dass sie von Familien mit kleinen Kindern genutzt werden. Wahrscheinlich ist dies auch die größte Zielgruppe der Hersteller. Nicht umsonst gibt es für nahezu alle Typen der Cargobikes entsprechendes Zubehör oder die Sitze mit Gurten sind bereits fest eingebaut. Wäre das Angebot vor zehn bis zwölf Jahren ähnlich groß gewesen, dann hätten wir sicherlich auch ein solches Rad zum Kindertransport angeschafft. Das soll aber nicht bedeuten, dass nicht auch in der Altersgruppe über zehn Jahren, Techniken zur Körperfaltung entwickelt werden, um nicht selbst mit dem Rad fahren zu müssen.

Warum aber brauchen Väter von Teenagern ein Lastenrad?

Die Antwort ist eigentlich simpel. Als Alltagsnutzer verstehe ich ja mein Rad nicht als Sportgerät sondern als Fortbewegungsmittel. Das bedeutet, dass ich oftmals den Arbeitsweg mit anderen Dingen kombiniere. Wenn also nach dem Dienst noch Sport auf dem Programm steht, muss die Tasche mit der Trainingskleidung bereits am Morgen mit. Arbeitstasche und Sporttasche lassen sich in der Box hervorragend verstauen. Jetzt aber zum Thema Teenager. Meine große Tochter absolviert ihr Fitnessprogramm oftmals zeitgleich, nach der Schule, wie ich. Nachdem sie eine begeisterte Nutzerein des öffentlichen Nahverkehrs ist, aber keine Lust hat Schulrucksack und Sporttasche nach Hause zu tragen, ist ein Treffen mit dem Vater von Vorteil. Jetzt kommt das Lastenrad ins Spiel. Wie, um Himmels willen, sollte man ohne so ein Gefährt zwei Sporttaschen, einen Rucksack und eine Aktentasche mit dem Fahrrad nach Hause bringen ohne wie ein radelnder Kofferträger zu wirken. Mein Load nimmt es mit dieser Gepäckmenge locker auf und sogar bei Regenwetter kommen die Sachen trocken nach Hause. An diesem einfachen Beispiel zeigt sich wie wichtig ein Lastenrad ist, wenn man Vater von zwei Töchtern im Teenageralter (oder zumindest fast) ist.

Darum brauchen Väter von Teenagern ein Lastenrad.

Warum lernen Radfahrer im Tanzkurs mehr?

Auch diese Frage möchte ich anhand eines kleinen Beispiels erklären. Im Frühjahr diesen Jahres haben Carola und ich wieder mit Tanzkursen begonnen. Auslöser hierfür war der Umstand, dass Sarah ihren ersten Tanzkurs besucht hat und wir beim Abschlussball wieder richtig Lust bekommen haben unsere Kenntnisse aufzufrischen bzw. zu erweitern. Bereits damals ist uns aufgefallen, dass einige Kursteilnehmer grundsätzlich zu spät zur Lehrstunde erschienen. Gestern Abend aber wurde der Unterschied zwischen Radfahrern und den meisten Autonutzern mehr als deutlich. Nur etwa 50% der Teilnehmer waren pünktlich auf dem Parkett (böse Zungen behaupten, das waren die Radfahrer). Nach und nach trudelten weitere Tanzschüler, teilweise mit 20 Minuten Verspätung, ein. Die Entschuldigung war immer die gleiche, es konnte kein Parkplatz gefunden werden. Dieses Problem führte dann in der Pause dazu, dass vom Tanzlehrer Parkmöglichkeiten im weiteren Umkreis vorgeschlagen wurden. Radfahrer sind nach meinem Dafürhalten im Tanzen keine Naturtalente. Auch sorgt die regelmäßige Bewegung nur vielleicht dafür, dass das Gehirn merkfähiger ist oder man eine bessere Koordination hat. Dies zu beweisen sei der Wissenschaft überlassen. Meine Erklärung ist sehr einfach – Radfahrer haben keine Parkplatzprobleme, können daher Fahrtzeiten besser planen und sind Pünktlich. Die Folge ist, dass man den Unterricht von Anfang an besuchen kann und daher mehr lernt. Der Umstand mit der Fahrtzeitkalkulation und der pünktlichkeit gilt übrigens auch in anderen Situation und dafür benötigt man nich einmal ein Lastenrad.

Also liebe Väter von Teenagern. Legt euch ein Lastenrad zu, lasst euer Auto zu Hause, das mit dem Tanzkurs kommt dann ganz von allein. 🙂

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